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Aktuelles

21.07.2017

Brunch und Frühstück auf dem Bauernhof

Bauernfamilien im Landkreis Heidenheim laden Jung und Alt, aus Stadt und Land, herzlich ein, die einheimische Landwirtschaft mit ihren frischen und selbstgemachten Produkten in freier Natur zugenießen. Erleben Sie Landwirtschaft mit allen Sinnen bei einer Betriebsführung.

17.06.2016

Unwetterhilfe Landwirtschaft

Das Land Baden-Württemberg beabsichtigt, landwirtschaftlichen Betrieben, die von den Unwetterereignissen im Zeitraum von 28. Mai bis 10. Juni 2016 betroffen waren, im Rahmen eines Hilfsprogramms einen finanziellen Teilausgleich zu gewähren.
 
Unwetterbedingte Schäden im Sinne dieses Hilfsprogramms sind Schäden, die durch anhaltende Regenfälle, Starkregen und Überschwemmungen entstanden sind. Schäden durch aufsteigendes Grundwasser (auch Druckwasser) in Folge des Hochwassers, sind den Überschwemmungsschäden gleichgestellt. Schäden durch Hagel und Spätfröste etc. sind ausgeschlossen.
 
Grundsätzlich ist beabsichtigt, Aufwuchs- und Ertragsschäden mit bis zu 50% zu entschädigen. Für die Entschädigung sollen mit Ausnahme weniger Sonderkulturen Pauschalsätze angewendet werden. Darüber hinausgehende sonstige Schäden, wie z.B. Flurschäden (Schutt- und Geröllanlandungen), Schäden an Vorräten, Gebäuden, Maschinen und Geräten etc., sollen mit bis zu 80 % entschädigt werden. Bei der Schadensmeldung ist darauf zu achten, dass einerseits die Schädigung beschrieben wird und andererseits Nachweise (z.B. Karten, Fotos) vorgelegt werden, aus denen der Schadensort und die Schadensart hervorgehen.
 
Die Abwicklung erfolgt über das Landratsamt Heidenheim, Fachbereich Landwirtschaft, Ansprechpartner ist Herr Haumann (07321/321-1350).  Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zum Verfahrensablauf und Antragsformulare. Antragsfrist ist der 31. Juli 2016.

10.05.2016

Felderbegehungen und Versuchsfeldführungen

Der Fachbereich Landwirtschaft des Landratsamtes Heidenheim führt auch 2106 die schon traditionellen Felderbegehungen mit dem Schwerpunkt Pflanzenschutz durch.
Themen sind u. a. das aktuelle Pflanzenschutzrecht, die Bestimmung von Krankheiten, integrierter Pflanzenschutz und Schadschwellen, sowie Fungizid- und Herbizidstrategien in den verschiedenen Kulturen.
Insgesamt werden an drei Tagen sechs Termine angeboten: Am 18. Mai finden die Veranstaltungen in Sontheim/Brenz statt. Treffpunkt ist die Windkraftanlage in der Heuhofstraße.
Am 23. Mai ist der Treffpunkt die Hofstelle der Familie Bayer in Frickingen (Nördlinger Straße 93) und am 24. Mai ist es die Hofstelle der Familie Ableiter in Dettingen (Burgholzhöfe) . Die Vormittagstermine an den einzelnen Tagen sind von 9.30 bis 11.30 Uhr angesetzt, nachmittags jeweils von 13.30 bis 15.30 Uhr.
 
Herr Mieger vom Landratsamt Alb-Donau-Kreis, der das zentrale Versuchsfeld in Eiselau betreut, hat sich auch in diesem Jahr wieder dazu bereit erklärt, Führungen anzubieten. In gewohnter Weise stellt Herr Mieger insbesondere für die gängigen Getreidearten die in der Prüfung befindlichen Sorten, sowohl mehrjährig geprüfte als auch Neuzüchtungen, in verschiedenen Intensitätsstufen vor. Die Versuchsfeldführungen finden am 22. und 28. Juni jeweils um 19:30 Uhr statt.
 
Die Teilnehmerzahl je Veranstaltungstermin ist auf 30 Personen begrenzt - eine telefonische Anmeldung unter 07321/321-1344 (Sekretariat Fachbereich Landwirtschaft) ist unbedingt erforderlich.
Die Veranstaltungen gelten als Fortbildung für den Sachkundenachweis Pflanzenschutz (zweistündig). Die Teilnahmebescheinigung wird direkt nach der Veranstaltung ausgegeben, hierfür wird vor Ort eine Bearbeitungsgebühr von 5 Euro erhoben. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos.

04.03.2016

Donauried-Hürbe-Projekt: Mulchsaat ist jetzt doch möglich

Beim Donauried-Hürbe-Projekt ist die Maßnahme 51 Mulchsaat von Sommerungen nun doch möglich und kann nach dem Produktionsstart von FIONA in der kommenden Woche als weitere freiwillige Maßnahme beantragt und in der Folge umgesetzt werden. Bitte beachten Sie jeweils die maßnahmenspezifischen Vorgaben. Eine aktualisierte Zusammenstellung finden Sie im Infodienst der Landwirtschaftsverwaltung.

Für Fragen stehen Ihnen die Projektmitarbeiterin Lena-Kristina Mayer (Tel.: 0731/185-3170) oder die Wasserschutzgebietsberater in den jeweiligen Landkreisen gerne zur Verfügung.ur

08.02.2016

Donauried-Hürbe-Projekt (DHP): Bodenprobenahme und Düngebedarfsermittlung sind verpflichtend für die Beantragung weiterer Maßnahmen

Grundlage für die Teilnahme an verschiedenen DHP-Maßnahmen ist neben der schlagbezogenen Dokumentation (Maßnahme 12) auch die Ermittlung des pflanzenverfügbaren Stickstoffs nach der N min Messmethode (Maßnahme 11) bei Ackerkulturen, sofern diese nicht ohnehin durch die SchALVO vorgeschrieben sind.



 
Bei der Teilnahme an den Maßnahmen 
- Maßnahme 20 - Reduzierung der N-Düngung um 20%
                              (könnte 2016 noch ausgesetzt werden)
- Maßnahme 21 - Übe rbetriebliche Depot-Düngung mit Injektion von min. Dünger
- Maßnahme 22 - Überbetriebliche Depot-Düngung mit flüssigem Wirtschaftsdünger
- Maßnahme 23 - Überbetriebliche bodennahe Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger
- Maßnahme 24 - Eigenmechanisierung bodennahe Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger
- Maßnahme 25 - Überbetriebliche teilflächenspezifische N-Sensordüngung
ist vor der ersten Stickstoffdüngung die Ermittlung der im Boden verfügbaren Stickstoffmengen durch eine N min -Bodenprobenahme Voraussetzung. Nur so kann eine schlagspezifische Düngeempfehlung erstellt und ein Hinweis für die Höhe der ersten Düngegabe gegeben werden. Ergebnisse können bei gleichen Standorteigenschaften und Bewirtschaftungsverhältnissen übertragen werden.
 
Bewirtschafter im Problemgebiet (Teilbereiche B, C und F) müssen bereits aufgrund der SchALVO-Vorgaben auf folgenden Flächen nach Meßmethode (also N min Bodenprobenahme) düngen:
- Flächen mit mehrjähriger organischer Düngung von mehr als1,4 GV/ha
- nach Kartoffeln, Winterraps, Leguminosen, Gemüse sowie Rüben ohne Blattabfuhr
  (also nach Vorfrüchten mit stickstoffreichen Ernteresten)
- bei anmoorigen Böden und Moorböden
- nach Umbruch von mehrjährigem Ackerfutter
- zur Düngung von Mais und Kartoffeln.

Bei Fragen können Sie sich gerne an die DHP-Projektmitarberin Frau Mayer (0731/185-3170) und die WSG-Berater in den Landkreisen wenden.

26.01.2016

Donauried-Hürbe Projekt (DHP)

Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) und das Ministerium für Umwelt, Klima und energiewirtschaft Baden-Württemberg und der Zweckverband Landeswasserversorgung Haben im März 2015 eine Gemeinsamen Erklärung unterschrieben Ziel ist, die Nitratkonzentrationen im Wasserschutzgebiet Donauried-Hürbe binnen 15 Jahren auf 30 mg/l im Rohwassser der Fassungen 1, 3, 5 und 6 zurückzuführen. Damit soll für nachfolgende Generationen in diesem landesweit bedeutsamen Grundwasservorkommen ein besserer Zustand als der gesetzlich vorgeschriebene, erreicht werden. Das Land startete daher das Projekt Donauried-Hürbe (DHP) Lesen Sie weiter...

05.01.2016

Einarbeiten von ÖVF-Flächen ist ab dem 16. Januar möglich

Die Vorgaben der EU-Kommission sehen vor, dass Winterzwischenfrüchte, die als ökologische Vorrangflächen (ÖVF) angerechnet werden, bis zum 15. Februar auf der Fläche verbleiben müssen.
Allerdings gibt es die Möglichkeit einer Länderermächtigung, von der Baden-Württemberg Gebrauch macht.
Demnach besteht die Möglichkeit, den Zeitpunkt für den Verbleib von ÖVF-Winterzwischenfrüchten maximal auf den 15. Januar vorzuziehen. Demnach ist der früheste Zeitpunkt für die Einarbeitung in Baden-Württemberg nun der 16. Januar.
Bitte beachten Sie, dass winterharte Zwischenfrüchte im SchALVO-Problemgebiet, die gleichzeitig als ÖVF-Zwischenfrüchte beantragt wurden, nach den Vorgaben der SchALVO weiter frühestensab dem 1. Februar eingearbeitet werden dürfen.
Die aktuellen Regelungen und Vorgaben für Zwischenfrüchte als ÖVF, für FAKT und nach der SchALVO finden Sie auf folgender Übersicht.

27.08.2015

Tipps zum Pflanzenbau –Zwischenfruchtanbau zur Nitratreduzierung sowie zur Futternutzung

Als Folge des trockenen Frühsommers und Sommers und trotz der regenreichen Monate Januar und April war die Ernte von Raps, Getreide undLeguminosen im Landkreis Heidenheim deutlich früher. Teilweise waren die Erträge sogar überdurchschnittlich, insbesondere in den frühen Lagen und bei frühen Kulturen, insgesamt und über alle Kulturen aber eher unter demlangjährigen Mittel. Auch für den Mais sind durch Hitzestress und Wassermangel in diesem Jahr eher unterdurchschnittliche Erträge zu erwarten. Nachdem es inden letzten Tagen wiederholt zu Niederschlägen kam, sollte nun - sofern noch nicht geschehen – die Ansaat von geeigneten Zwischenfrüchten erfolgen. Gerade bei Flächen in Wasserschutzgebieten und insbesondere im Problemgebiet Donauried-Hürbe empfiehlt sich zur Vermeidung hoher Reststickstoffgehalte im Herbst bei der Auswahl der Zwischenfrucht eine Art mit hohem Stickstoffentzug (Weidelgras, Grünroggen, etc. eignet sich bei guter Entwicklung zur Futternutzung).

Bei früh räumenden Kulturen und einer späteren Aussaat von Wintergetreide empfiehlt sich dieses Jahr die Aussaat von Senf oder schnellwachsenden Mischungen. Obwohl für einen guten Auflauf ein optimales Saatbeet Voraussetzung ist, sollte die Bodenbearbeitung in möglichst wenigen Arbeitsschritten erfolgen, um die Mineralisation von Nitrat auf das notwendige Minimum zu reduzieren. Zu beachten sind für die Düngung der Zwischenfrüchte, insbesondere wenn diese mit Wirtschaftsdüngern oder Gärresten erfolgt, die Vorgaben der Düngeverordnung und der SchALVO.

Sofern Leguminosen als ökologische Vorrangflächen (ÖVF) beantragt wurden, ist anschließend der Anbau einer Winterzwischenfrucht oder Winterkultur zwingend vorgeschrieben. Eine Futternutzung des (Winterzwischenfrucht-)Aufwuchses (nach ÖFV-Leguminosen) ist möglich. Für diese Winterkulturen oder Winterzwischenfrüchte gelten die Cross-Compliance(CC)-Bestimmungen, das heißt dass in Baden-Württemberg bis zum 15. Januar des Folgejahres keine Einarbeitung erfolgen darf. Anders bei ÖVF-Zwischenfrüchten im Rahmen der Greeningverpflichtung, dort ist eine Futternutzung ausdrücklich ausgeschlossen.


Als weitere Möglichkeit für futterknappe Betriebe können 2015 angemeldete FAKT-Zwischenfrüchte abgemeldet und die Flächen für die Futtererzeugung genutzt werden, vorausgesetzt es ist noch keine Vor-Ort-Kontrolle angekündigt oder derAntragsteller auf Unregelmäßigkeiten hin­gewiesen worden. Für diese Flächenwerden dann keine FAKT-Zahlungen „Begrünung“ gewährt. Da 2015 das Einstiegsjahrbei FAKT ist, besteht noch keine fünfjährige Verpflichtung. Ob in 2016 für die FAKT-Förderung „Begrünung“ ein Neueinstieg in die fünfjährige Verpflichtungmöglich sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.

Hilfreiche Informationen zu den Bestimmungen im Bereich der FAKT- Förderung „Begrünung“ und den Vorgaben für ÖVF Zwischenfrüchte gibt es in der Broschüre „Informationen zu ackerbauliche Maßnahmen in FAKT und Greening“,die den Unterlagen des Gemeinsamen Antrages beiliegt.
Weitere Informationen gibt es beim Landratsamt Heidenheim, FachbereichLandwirtschaft. Bereich SchALVO: Hansjörg Keudle, Tel. 07321/321-1348. Greening/FAKT: Christel Ballweg-Braun, Tel. 07321/321-1346.

28.07.2015

Fördermöglichkeiten für Güllegruben

Aufgrund der aktuellen Diskussion zur Novellierung der Düngeverordnung und der damit verbundenen Einschränkungen bei der Gülleausbringung, werden zukünftig bei einem Teil der landwirtschaftlichen Betriebe die vorhandenen Lagermöglichkeiten nicht mehr ausreichen.
Deshalb weist der Fachbereich Landwirtschaft im Landratsamt Heidenheim darauf hin, dass es für den Bau von Güllegruben im landwirtschaftlichen Bereich Fördermöglichkeiten gibt.
Nach dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) besteht im Rahmen der einzelbetrieblichen Investitionsförderung bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen die Möglichkeit, die Baumaßnahme mit bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten zu bezuschussen. Das Mindestinvestitionsvolumen beträgt 20.000 Euro. Nach aktuellem Stand stehen dieses Jahr im AFP ausreichend Mittel zur Verfügung, so dass, anders als in den vergangenen Jahren, ein Förderantrag zum Bau einer Güllegrube gute Aussichten auf Erfolg hat. Weitere Informationen zu den Förderbedingungen gibt es beim Landratsamt Heidenheim, Fachbereich Landwirtschaft, Andreas Haumann, Tel. 07321/321-1350, a.haumann@landkreis-heidenheim.de .

24.02.2015

Neues Pflanzenschutzrecht: Sachkunde im Pflanzenschutz

Nach der neuen Sachkundeverordnung müssen alle Anwender von Pflanzenschutzmitteln, Berater und Händler (Abgeber) einen neuen Sachkundenachweis beantragen.

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